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Besuch des Regierungspräsidenten

     

ENSDORF (abl). 1993 gründete Alfred Wondrak die „Wondrak Industrieberatung“ (WIB), deren Firmenmotto mit mittlerweile 15 Mitarbeitern und rund 400 Kunden im In- und Aus-land „WIB – mehr als Dienstleistung“ lautet. Das mittelständische Unternehmen hat einen großen Aktionsradius in ganz Europa. Hauptgeschäftsfeld der WIB GmbH ist die Betreuung von Industriewerkzeugmaschinen und Industrierobotern, insbesondere die Wartung, Inspek-tion, Generalüberholung und Reparatur von Erodier- und Fräsmaschinen und darüber hinaus der Vertrieb von Absauganlagen, Fräsmaschinen, Spannsystemen und Gebrauchtmaschinen. Am Freitag wurde die Firma erneut von OHRIS nach den Qualitäts- und Umweltnormen ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert. Die Urkunde überreichte Regierungspräsident Dr. Wolf-gang Kunert.

       

Um dem Firmenmotto ‚WIB – mehr als eine Dienstleistung’ gerecht zu werden, muss das aus einer Marktnische entstandene Unternehmen auf die Kompetenz, Gesundheit und Motiva-tion der Mitarbeiter vertrauen können“, erklärte der Regierungspräsident in einer Feierstunde. „Neben einer kontinuierlichen Weiterbildung der Belegschaft sind die Sicherheit und der Ge-sundheitsschutz am Arbeitsplatz hierfür wesentliche Voraussetzungen. Aus dieser Erkenntnis heraus führte das Unternehmen im Jahr 2003 ein Arbeitsschutzmanagementsystem auf Basis der Spezifikation OHRIS ein, und wurde nun erneut zertifiziert.“ OHRIS ist von der bayeri-schen Gewerbeaufsicht zusammen mit der Wirtschaft zur Einführung und Anwendung be-trieblicher Arbeitsschutzmanagementsysteme entwickelt worden. Die Systemprüfungen wer-den durch die Gewerbeaufsichtsämter im Abstand von drei Jahren durchgeführt. Die Zahl der OHRIS-zertifizierten Betriebe in der Oberpfalz beträgt derzeit 25, bayernweit sind es etwa 190. Damit werden in Bayern mehr als 100000 Beschäftigte in Unternehmen der verschieden-sten Branchen und Größen besser an ihren Arbeitsplätzen geschützt.
Manuel Wondrak, der für den Arbeitsschutz zuständige Sohn von Alfred Wondrak, betont: „Unser Hauptziel im Bereich Arbeitsschutz ist natürlich der Erhalt der Arbeitskraft und der Gesundheit unserer Mitarbeiter. Dazu gehört auch eine eindeutige Zuweisung von Aufgaben und Verantwortungen. Allerdings ist für uns auch eine aktive Mitgestaltung durch unsere Mit-arbeiter sehr wichtig!“ Um dies alles zu gewährleisten werden regelmäßige Notfallübungen und Sicherheitsbelehrungen durchgeführt und zusätzlich ständige Gespräche mit den Mitar-beitern zur kontinuierlichen Verbesserung. Gleichzeitig finden Begehungen durch eine exter-ne Sicherheitsfachkraft  statt, bei denen die Aspekte der Arbeitssicherheit und der Gesetzesla-ge überprüft werden. „Die aus dem ganzen gewonnenen Erkenntnisse haben uns dabei gehol-fen, unsere Arbeitsplätze und Tätigkeiten sicherer und angenehmer zu gestalten“, zog Manuel Wondrak als Fazit.
„Die Firma WIB ist für Ensdorf und den Landkreis ein Glücksfall“, erklärte Landrat Armin Nentwig. „Die mittelständische Firma bringt Arbeitsplätze und hält Wirtschafskraft in der Re-gion. Made in AS ist weltweit ein Markenname geworden.“ Bürgermeister Karl Roppert gra-tulierte zur Zertifizierung für weitere drei Jahre und betonte, dass die Gemeinde Ensdorf stolz darauf sei, eine Firma wie die WIB GmbH zu haben.

Fotos: Babl